Bettdecken und Kissen am offenen Fenster lüften

Landschaftsillustration

Während der Nacht gibt der Körper Feuchtigkeit ab, die sich in Bettdecke und Kissen sammelt. Bleibt diese Feuchtigkeit eingeschlossen, fühlt sich die Bettwäsche am Abend schwer und wenig einladend an. Ein offenes Fenster am Morgen reicht oft schon aus, damit die Luft zirkulieren kann und die Feuchtigkeit entweicht, bevor sie sich festsetzt. Viele bemerken den Unterschied erst, wenn sie das Lüften einmal eine Weile vernachlässigt haben und die Bettwäsche plötzlich muffig riecht.

Am besten schlägt man die Decke zurück und legt Kissen und Decke lose über das Bettgestell oder einen Stuhl in der Nähe des Fensters. So kann Luft von allen Seiten an den Stoff gelangen, statt nur an die oberste Schicht. Ein kurzes, kräftiges Lüften wirkt dabei oft besser als ein Fenster, das nur einen Spalt geöffnet bleibt. In kleineren Räumen hilft es zusätzlich, die Zimmertür während des Lüftens offen zu lassen, damit die Luft besser zirkulieren kann.

Der richtige Zeitpunkt macht den Unterschied

Am wirkungsvollsten ist das Lüften direkt nach dem Aufstehen, solange die Feuchtigkeit noch nicht vollständig verdunstet ist. Im Sommer eignen sich die kühleren Morgenstunden besonders gut, während man im Winter lieber tagsüber lüftet, wenn es draußen etwas milder ist. Ein kurzer Moment reicht meist schon, um einen spürbaren Unterschied zu machen. Wer im Schichtdienst arbeitet oder unregelmäßige Zeiten hat, sollte das Lüften einfach an den eigenen Tagesablauf anpassen, statt es ganz zu vergessen.

Neben dem Lüften lohnt es sich, Bettdecke und Kissen von Zeit zu Zeit aufzuschütteln, damit sich die Füllung wieder gleichmäßig verteilt. Zusammengedrückte Stellen wirken sonst schnell platt und geben weniger Wärme. Wer zusätzlich das Bett tagsüber offen lässt, unterstützt den natürlichen Luftaustausch noch zusätzlich. Auch Matratze und Lattenrost profitieren von etwas frischer Luft, wenn die Bettdecke schon einmal zurückgeschlagen ist.

Mit dieser einfachen Gewohnheit bleibt das Schlafzimmer frisch, und die Bettwäsche fühlt sich Abend für Abend angenehmer an. Ein kurzes tägliches Lüften kostet kaum Zeit, macht sich aber deutlich bemerkbar, sobald man abends wieder ins Bett steigt und die Decke frisch und locker vorfindet. Mit der Zeit wird diese kleine Gewohnheit so selbstverständlich wie das Bettenmachen selbst und gehört fest zum Start in den Tag.